Werbeexperte für den Tagesspiegel

print hat gute argumente

Wenn zwei sich streiten, muss ein Dritter sagen, wie es wirklich ist.

Ein Interview des Werbefachblatts Horizont mit den Chefs des ARD-Vermarkters AS&S schlägt hohe Wellen. Elke Schneiderbanger und Uwe Esser können gute Zahlen präsentieren und sind offenbar so voller Euphorie, dass sie sich zu einigen Spitzen gegen die Konkurrenz der Print-Medien hinreißen lassen.
Uwe Esser erklärt etwa, dass “die Qualität im Privatbereich selbst bei den Entscheidermedien zu diskutieren sein.” Auch Elke Schneiderbanger hält sich nicht zurück und behauptet: “Werbung, die früher noch großflächig in der Zeitung gelaufen ist, findet jetzt im Fernsehen statt”. Zuvor hatte Rainer Esser, Geschäftsführer der Zeit-Verlagsgruppe, in Richtung der TV-Sender geschossen und zu “Horizont” gesagt: “Bei den Kunden spricht sich langsam herum, wie es dort wirklich aussieht: dass dort die Reichweite stetig einbrechen – bei stabil hohen Preisen.”
Der Tagesspiegel berichtet über diesen Streit und fragt mich als Experte für Werbung und Marketing nach meiner Einschätzung. Den Artikel gibt es online: nämlich hier.